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Kinder- und Jugendhilfswerk Gernrode e. V.
Größter Anbieter stationärer Erziehungshilfe im Landkreis Harz
Verein zum Schutz und zur Förderung von Kindern und Jugendlichen

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Klientel/Ziele/Methoden

Adresse:
Waldstraße 6
06485 Quedlinburg
OT
Gernrode/Harz
Tel.: 039485 593-36
Fax.: 039485 593 39
EMAIL:
Aufwind

Ansprechpartner:
Bereichsleiter Gregor Bernhagen
Teamleiter Christian Neubert
 (Diplomsozialpädagoge)
Tel.: 039485 593 36
FAX: 039485 593 39

Grundlage: (KJHG §34 / KJHG-LSA §28)

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren (Rechtsgrundlage: KJHG §§ 27 34 und 35/ 35a) mit:

  • verstärkter depressiver Veranlagung,
  • impulsive Verhaltensmuster,
  • nicht allein zu bewältigende Aggressivität,
  • Suchtgefährdete,
  • Trauma belastete Jugendliche
  • Probleme in der Erfüllung der Schulpflicht,
  • Entwicklungsverzögerungen und -störungen,
  • Lern- und Leistungsstörungen,
  • Kontakt und Bindungsstörungen
  • Angststörungen
  • Beziehungsprobleme zum Elternhaus,
  • Verwahrlosungstendenzen,
  • kriminelle Tendenzen und Handlungen,
  • psychosomatische Störungen im Ansatz,
  • Nachbetreuung bei Rückführung in das Elternhaus
  • Hyperaktivität (in Ansätzen),
  • psychosomatische Begleiterscheinungen psyischer Erkrankungen
  • seelische Behinderung oder davon Bedrohte

Ziele:

  • Reintegration in das soziale Leben allgemein (Alltagserleben)
  • Integration in soziale familiäre Strukturen (Rückführung)
  • Verselbständigung (eigenständige Lebensführung) über fortsetzende Hilfe zur Erziehung in Wohngemeinschaften des betreuten Jugendwohnens des Trägers.
  • Stabilisierung der psychischen Verfassung,
    Förderung des Selbstwertgefühles,
  • Entwicklung eines kongruenten Selbstbildes,R
  • Reale Reflexion eigenem und fremden Verhaltens,
  • Erlernen konstruktiver Konfliktlösungsvarianten,
  • Integration in Herkunfts- und Außenbereiche neuen Ansatzes,
  • Entwicklung der Fähigkeit zur Alltagsbewältigung,
  • Schaffung stabiler Tagesstrukturen durch ganzheitliches Regelwerk, wie Heim- und Gruppenordnung sowie die Anwendung eines Konsequenzenkatalogs bei Verletzung der Regeln,
  • Erlangen optimaler Schul- und Ausbildungsziele durch individuelle Leistungsförderung in den jeweiligen Bereichen,
  • Förderung emotionaler Ausdrucksfähigkeit,
  • Förderung kognitiver und handlungsorientierter Funktionen.

Methoden:

  • Förderung kognitiver und handlungsorientierter Funktionen.
  • Stabilisierung der psychischen Verfassung,
  • Förderung des Selbstwertgefühles,
  • Entwicklung eines kongruenten Selbstbildes,
  • Reale Reflektion eigenem und fremden Verhaltens,
  • Erlernen konstruktiver Konfliktlösungsvarianten,
  • Integration in Herkunfts- und Außenbereiche neuen Ansatzes,
  • Entwicklung der Fähigkeit zur Alltagsbewältigung,
  • Schaffung stabiler Tagesstrukturen durch ganzheitliches Regelwerk, wie Heim- und Gruppenordnung sowie die Anwendung eines Konsequenzenkatalog bei Verletzung der Regeln,
  • Erlangen optimaler Schul- und Ausbildungsziele durch individuelle Leistungsförderung in den jeweiligen Bereichen,
  • Förderung emotionaler Ausdrucksfähigkeit,
  • Förderung kognitiver und handlungsorientierter Funktionen.

    Folgende Maßnahmen sind auf der Grundlage der Klientelbenennung (Punkt 1) und dem daraus abzuleitenden Hilfebedarf anwendbar:
     
  • Schaffung eines therapeutischen Millieus in der Gruppe,
  • aktive Elternarbeit,
  • Krisenintervention, psychosoziale Einzelgespräche, individuelle heilpädagogische Übungshandlungen,
  • soziale Einzelfallhilfe bei alltäglichen und speziellen persönlichen Belangen,
  • Schul- und Ausbildungsförderhilfen in Einzel- oder Kleingruppenarbeit,
  • sozialpädagogische Gruppenarbeit
  • Kompetenz-, Reflektions- und Problemlösetraining,
  • Entspannungs- und Wahrnehmungstraining; Psychomotorik,
  • Rhythmisch musikalische Schulung,
  • Bewegungs-, Sport- und Kraftförderung (-Training),
  • Kreativ- und Ausdrucksschulung; Bastel- und Werkstattgestaltung; Töpfern; Floristik; Kochen; Seidenmalerei; Fahrradwerkstatt,
  • Freizeit- und erlebnispädagogische Kleingruppen- und Gruppenunternehmungen,
  • Psychologische Diagnostik und therapeutische Ansätze,
  • Einleitung, Begleitung externer psychiatrischere Diagnostik und Therapie
  • Verhaltenstherapie und psychiatrischer ambulanter Behandlung durch Dritte,
  • Kontinuierliche positive Verstärkung auch von kleineren persönlichen Fortschritten,
    nachhaltige Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Einüben von Selbstkontrolle und Selbstreflektion
  • Systemisch orientierte Arbeit mit dem Herkunftskontext ( Familie) / intensive kontinuierliche Elternarbeit
  • medizinische Betreuung in der Einrichtung sowie durch externe Fachärzte
  • Einleitung und Vorbereitung von Eingliederung in soziale Familienstrukturen (Herkunftsfamilie, Pflegefamilie) oder in andere Wohngruppenformen der Einrichtung, oder Nachfolgeeinrichtungen
  • Entwicklung von Beziehungen zu Außenbereichen und sozialen stabilen Strukturen (Netzwerkarbeit),
  • Themenzentrierte Einzelgespräche zur Analyse und Aufarbeitung der spezifischen Problemlage.

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